Zusammenhang zwischen mitochondriale Erkrankungen und Osteoporose festgestellt

Eine Studie der University of Pennsylvania wirft neues Licht auf die Osteoporose. Durch die Schädigung der Kraftwerke (Mitochondrien) in den Zellen entstehen mehr Osteoklasten, die die Knochenzellen abbauen. Vor allem Rauchen, Alkohol und Umweltverschmutzung können die Funktion der Mitochondrien beeinträchtigen.

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Bei der Osteoporose spielen Schäden an den Mitochondrien der Zellen eine Rolle. Diese sind die winzigen Kraftwerke der Zelle, in denen Zucker, Fette und Proteine in Energie umgewandelt werden. Forscher der University of Pennsylvania haben kürzlich den Zusammenhang zwischen Schäden an den Mitochondrien und Knochenschwund aufgezeigt.

Mysterium

Einige Risiken der Osteoporose – wie Alter, Geschlecht und Vererbung – lassen sich nicht vermeiden, aber andere schon. Seit langem wird darauf hingewiesen, dass Rauchen, Alkoholkonsum, bestimmte Medikamente sowie die Belastung durch Umweltschadstoffe Einfluss haben. Es ist jedoch immer noch ein Rätsel, wie diese Faktoren sich auf die Osteoporose beziehen. Die amerikanischen Forscher haben nun herausgefunden, dass diese äußeren Faktoren die Mitochondrien schädigen können.

Mehr Osteoklasten

Bei gesunden Menschen sind die Aktivitäten der knochenbildenden Osteoblasten und der knochenabbauenden Osteoklasten perfekt aufeinander abgestimmt. Permanent bilden die einen Knochenmasse, und die anderen lösen sie wieder auf. Wenn die Kraftwerke der Knochenzellen beschädigt werden, steigt die Produktion von Osteoklasten. Dadurch wird der Knochen abgebaut. Zukünftige Studien sollten zu möglichen Behandlungen führen, um die mitochondriale Funktion gesund zu halten, damit es einen besseren Schutz gegen Osteoporose zu bieten.

Quellartikel

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