Ellbogenarthrose

Beschwerden im Ellbogen?

Arthrose EllbogenarthroseWenn Sie ein schmerzhaftes oder steifes Gefühl in einem Ellbogen haben, muss das nicht gleich bedeuten, dass Arthrose im Spiel ist. Der Ellbogen ist ein empfindliches Gelenk, das – vor allem in unserer Zeit der intensiven Sportarten und dem Gebrauch zahlreicher elektronischer Gadgets – schnell überbelastet werden kann. Einige häufig vorkommende Ellbogenverletzungen sind: Golfarm, Tennisarm und RSI – hier liegt immer eine Entzündung der Sehnen oder der Verbindungsstellen zwischen den Sehnen vor. Es können auch Beschwerden entstehen durch eine Schleimbeutelentzündung, rheumatoide Arthritis oder das Kubitaltunnelsyndrom, bei dem ein Nerv an der Innenseite des Arms irritiert ist. Bei anhaltenden Schmerzen und Steifheit im Ellbogen ist es immer ratsam, einen Termin mit Ihrem Hausarzt zu vereinbaren, sodass er die genaue Ursache der Beschwerden feststellen kann.

Der Aufbau des Ellbogens

Der Ellbogen ist ein besonderes Gelenk. Er verbindet nämlich einen Knochen im Oberarm mit zwei Knochen im Unterarm. Dadurch ist es nicht nur möglich, den Arm zu beugen, sondern auch, die zwei Unterarmknochen gegeneinander zu bewegen. Die Knochenenden der Ellbogengelenke sind mit einer Knorpelschicht bedeckt, sodass die Gelenke geschmeidig übereinander gleiten können. An der Vorderseite des Oberarms befindet sich der Bizeps (Muskeln), der dafür sorgt, dass der Arm gebeugt und gedreht werden kann. Der Trizeps (Muskeln) auf der Rückseite des Ellbogens und Oberarms sorgt dafür, dass der Arm gestreckt werden kann. Das Ellbogengelenk ist von Gelenkbändern umgeben, die die nötige Unterstützung bieten.

Ursachen von Ellbogenarthrose

Arthrose im Ellbogengelenk kommt nicht allzu oft vor. Dieses Gelenk wird nämlich in der Bewegung nicht besonders schwer belastet. Es sind eher die Sehnen, die durch die wiederholten Bewegungen überbelastet werden können. Dadurch können sie irritiert werden oder sich entzünden. Wenn der Hausarzt oder Spezialist die Schmerzen und die Steifheit dem Knorpelverschleiß zuschreibt, spricht man von Arthrose . Bei Knorpelverschleiß wird der darunterliegende Knochen teilweise oder ganz entblößt. Der Knorpel kann auch durch eine Entzündungsreaktion beschädigt werden, wie bei rheumatoider Arthritis. Meistens tritt rheumatoide Arthritis in beiden Ellbögen auf. 
Schließlich kann Arthrose auch nach einem Bruch im Ellbogengelenk entstehen. Diese Form von Arthrose kann Jahre nach der Beschädigung auftreten.

Symptome von Ellbogenarthrose

Die ersten Beschwerden bei Ellbogenarthrose sind: Schmerzen beim Bewegen und Belasten des Gelenks. Auch Anlaufsteifheit nach einer Ruheperiode tritt häufig auf. Die Steifheit klingt ab, sobald Sie sich wieder bewegen. Manchmal kann der Ellbogen nicht mehr richtig gebeugt oder gestreckt werden. Das kann zu Problemen beim Essen führen und die persönliche Versorgung behindern. Die Gelenke können sich durch abgebröckelte Knorpelstückchen entzünden. Ein entzündeter Ellbogen schmerzt und ist geschwollen.

Diagnose von Ellbogenarthrose

Meistens kann Ellbogenarthrose anhand einer Röntgenaufnahme diagnostiziert werden. Auf dieser sind der Rückgang des Knorpels und die unregelmäßige Form des Gelenks gut zu erkennen.

Behandlung von Ellbogenarthrose

Behandlung EllbogenarthroseBei beginnender Arthrose wird der Arzt Sie meistens an einen Physiotherapeuten überweisen. Er kann Ihnen mithilfe von Übungen zeigen, wie Sie die Muskeln um das Ellbogengelenk geschmeidig und stark erhalten können. Arthrosepatienten mit gut trainierten Muskeln um ein verschlissenes Gelenk haben oft weniger Schmerzen. Der Physiotherapeut kann Ihnen auch dabei helfen, die Beweglichkeit des Ellbogens zu verbessern. Daneben kann der Arzt Schmerzmittel verschreiben. Meistens beginnt er mit Paracetamol.
 Wenn das nicht genügend hilft, kann der Arzt Ihnen NSAIDs verschreiben. Diese schmerzstillenden und entzündungshemmenden Arzneimittel werden jedoch von vielen Patienten als unangenehm erfahren. Die Einnahme geht nämlich mit ungewünschten Nebenwirkungen einher.
 Einige Arthrosepatienten benutzen daher lieber die natürliche Alternative: flüssige Grünlippmuschel in Kombination mit Curcumin. Diese natürlichen Schmerzmittel und Entzündungshemmer haben eine beinahe vergleichbare Wirkung wie die NSAIDs, wenn auch etwas langsamer. Die Einnahme dieser flüssigen Kombinationen aus Grünlippmuschel und Curcumin geht nur selten mit Nebenwirkungen einher. Außerdem ist dieses Mittel rezeptfrei in besser sortierten unabhängigen Drogeriemärkten, Apotheken und Reformhäusern erhältlich.
 Manchmal kann der Arzt sich auch für eine Corticosteroid-Injektion entscheiden. Diese lindert die Schmerzen jedoch nur kurzfristig. 
Bei fortgeschrittener Arthrose kann ein operativer Eingriff durchgeführt werden. Im Rahmen einer endoskopischen Operation werden abgebröckelte Knorpelstückchen entfernt und die rauen Ränder geglättet. Das verringert die Schmerzen und eventuelle Schwellungen. Der Chirurg kann bei so einer endoskopischen Operation auch kleine Löcher in die Knochenschicht unter dem Knorpel stanzen. Dadurch füllt das Narbengewebe die Löcher im Knorpel auf. Das verbessert die Funktion des Gelenks und vermindert die Schmerzen.
 Bei ernsthaftem Verschleiß des Ellbogengelenks kann eine Prothese angebracht werden.

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Übungen bei Ellbogenarthrose

Hier folgt ein Trainingsprogramm, um die Muskeln Ihres Ellbogens zu stärken und die Beweglichkeit Ihrer Gelenke zu verbessern. Wiederholen Sie jede Übung drei Mal. Machen Sie nach jeder Serie 30 Sekunden Pause. Viel Erfolg.

Übung 1:

Setzen Sie sich auf einen Stuhl und legen Sie Ihre Hände auf Ihre Oberschenkel. Bewegen Sie Ihre Hände zu den Schultern, indem Sie die Ellbogen beugen. Halten Sie diese Position ein paar Sekunden lang und bringen Sie Ihre Arme wieder zurück in die Ausgangsposition.

Übung 2:

Setzen Sie sich auf einen Stuhl und legen Sie Ihre Hände auf Ihre Oberschenkel. Bewegen Sie Ihre Arme nach vorne, indem Sie die Ellbogen strecken. Halten Sie diese Position ein paar Sekunden lang. Kehren Sie wieder in die Ausgangsposition zurück.

Übung 3:

Setzen Sie sich an einen Tisch und legen Sie Ihre Unterarme mit der Handfläche nach unten auf die Tischplatte. Drehen Sie Ihre Handflächen nach oben, aber halten Sie dabei die Ellbogen auf dem Tisch. Kurz festhalten und die Handflächen wieder in die Ausgangsposition bringen.

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